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    Wie Sie auf der Startseite gelesen haben, bin ich:




bdk-kosmetikverbands - geprüfte Kosmetikerin

Der Beruf, PTA= Pharmazeutisch-Technische-Assistentin, ist im Jahr (2008) 40 Jahre alt geworden und hat seine Akzeptanz auf dem Markt etabliert, leider ist das mit der kosmetischen Dienstleistung und den Erwerb eines Berufsabschlusses noch nicht der Fall.

Um diese Berufsbezeichnungen, als Titel, zu führen, bedarf es besonderer Vorschriften, die ich gern als Qualitätsmerkmal aufführen möchte.

 Wer eine Tätigkeit unter der Berufsbezeichnung "PTA" ausüben will,
bedarf der Erlaubnis,
wie alle Berufsgruppen, die zu den Heilberufen zählen(Gesetzestextauszug). Jeder kann sich darüber selbst informieren, da diese Gesetzmäßigkeit bindend ist.
http://www.gesetze-im-internet.de/bundesrecht/pta-aprv/gesamt.pdf



Staatlich geprüfte Kosmetiker/in sind nur Personen, die sich einer Prüfung vor der zuständigen Behörde (Handwerkskammer = HWK oder Industrie- und Handelskammer = IHK) unterzogen und diese Prüfung (mit den Zugangsvoraussetzungen) bestanden haben. Vorausgehend ist der Besuch einer Ganztagsschule zwingend,
da eine entsprechende Stundenzahl ( mind. 1200h) vorab absolviert sein muss, sonst keine Prüfungszulassung!
In meinem Fall; absolvierte ich eine theoretische Ausbildung von 1640 Unterrichtsstunden und eine praktische Ausbildung, in einem renommiertem Wellness - Hotel, von mindestens 240 Stunden.
Diese Voraussetzung werde ich ausführlich erläutern, da der Beruf Kosmetikerin kein Titelschutz, laut Gesetzlichkeit der BRD, bedarf! In meinen Ausführungen werde ich die besonderen Rechtsvorschriften für die Fortbildungsprüfung zum/zur Kosmetiker/in Gesetzestext ähnlich interpretieren, da ich genau diese Prüfung absolviert habe.

Der Berufsabschluss als Kosmetiker/in ist mit Inkrafttreten der Verordnung über die Berufsausbildung zum Kosmetiker/in vom 09.01.2002 bundesweit ab 01.08.2003 möglich.

Gesetzestext
über die Berufsbezeichnung der:
staatl. gepr. Kosmetiker/innen
 
http://www.gesetze-im-internet.de/kosmausbv/BJNR041700002.html

Zulassungsvoraussetzungen:   

Wer eine anerkannte Berufsausbildung mit Erfolg abgeschlossen hat.

Inhalt, Gliederung der Prüfung

Die Prüfung gliedert sich in einen fachtheoretischen und einen fachpraktischen Teil. Im fachtheoretischen Teil sind Kenntnisse in den folgenden Fächern nachzuweisen:

Anatomie und Physiologie:

Dermatologie: Anatomie, Physiologie, Pathologie der Haut und   Hautanhangsgebilde

Theorie der Kosmetik: Hygienelehre, Lehre von der Ganzheitskosmetik, kosmetische Diagnostik, kosmetische Behandlungsmethoden, kosmetische Gymnastik und Massagen, dekorative Kosmetik, Ernährungslehre

Chemie, Physik und Warenkunde: Grundlagen der Chemie, kosmetische wichtige Elemente und Verbindungen, kosmetische Zubereitungsformen, Grundlagen der Physik, Elektrizitätslehre und Strahlenkunde, Apparatenkunde, Grundlagen kosmetischer Rohstoffe

Wirtschaftskunde: Wirtschaftslehre und rechtliche Grundlagen, Zahlungsverkehr und Buchführung, Organisationslehre, Depotsysteme und Dispositionen sowie Grundlagen des Maketings

Berufskunde: einschlägige Vorschriften der Unfallverhütung, des Arbeitsschutzes und der Arbeitsbereitssicherheit

Der fachpraktische Teil: ist an einem Modell vorzuführen

Gesichtsbehandlung mit Make- up,

Maniküre mit Lacken der Nägel und

Pediküre (kosmetische)

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Empfehlungen zu Berufsbezeichnungen vom ADKB

In der Berufs- und Wirtschaftsgruppe Kosmetik sind unterschiedliche Berufs- und Betriebsbezeichnungen zu finden. Im Interesse der Verbraucher und der Vergleichbarkeit der Betriebe wäre es zweckmäßig, auf ungenaue und falsche Bezeichnungen zu verzichten und unzulässige Bezeichnungen zu vermeiden.

Geschützte Berufsbezeichnungen:

1. "Staatlich geprüfte Kosmetiker/in" Dieser Titel darf nur von Personen geführt werden, die nach dem Besuch einer staatlichen oder staatlich anerkannten Berufsfachschule- Kosmetik- die Abschlussprüfung vor einem staatlichen Prüfungsausschuss bestanden haben.

2. "Staatlich anerkannte Kosmetiker/in" Auch dieser Titel darf nur von Personen geführt werden, wenn die Abschlussprüfung vor einem Prüfungsausschuss im Beisein eines Beauftragten der Schulbehörde nach dem Besuch der Berufsfachschule bestanden worden ist.

Auch nur geschützte Berufsbezeichnungen können in einem Berufsverband Mitglied werden. Das heißt: Sie arrangieren sich gemeinsam für die gleichen Interessen (z.B. Titelschutz für Kosmetiker/innen, mit geschützter Berufsbezeichnung.
Wenn auch Sie für die gleichen Interessen einstehen, werden Sie Mitglied im bdk-Kosmetikverband. Setzen auch Sie Qualitätsstandards.

Unzweckmäßige Berufsbezeichnungen:

3. "Fachkosmetiker/in" Mit dieser Bezeichnung wird der Eindruck erweckt, dass die Kosmetiker/in auf einem Spezialgebiet Kenntnisse und Fertigkeiten erworben hat und ausschließlich auf diesem Gebiet tätig ist (Facharzt, Facharbeiter).

4. "Geprüfte Kosmetiker/in" Diese Bezeichnung ist wettbewerbsrechtlich bedenklich wegen der Verwechslungsgefahr mit "staatlich geprüft".

5. "Kosmetiker/in mit Diplom" Obwohl in Deutschland die Bezeichnung einer Urkunde als "Diplom" nicht verboten ist, befindet sich diese Bezeichnung in bedenklicher Nähe zur nicht zulässigen Bezeichnung "Diplom-Kosmetiker/in".

Unzulässige Berufsbezeichnungen:

6. "Diplom Kosmetiker/in" Die Führung dieses Titels stellt einen Verstoß nach §132Abs. 2StGB dar, denn damit wird der Anschein erweckt, zum Kreis der Titel zu gehören, die aufgrund einer staatlichen Prüfung als Auszeichnung verliehen werden.

7. "Ärztlich geprüfte Kosmetiker/in" Dieser Hinweis auf ärztliche Prüfung täuscht eine berufliche Qualifikation nach Maßgabe eines nicht überprüfbaren oder messbaren ärztlichen Standard vor und ist außerdem auch dann irreführend, wenn es in dem Bundesland eine Prüfungsordnung für staatliche oder staatlich anerkannte Berufsfachschulen -Kosmetik- gibt, und der Anschein erweckt wird, die Qualifikation sei nach Maßgabe dieser Prüfungsordnung erworben worden.

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Erläuterung des ADKV`s = Arbeitsgemeinschaft Deutscher-Kosmetik-Verbände:

Nur wer eine ausreichende Ausbildung nachweisen kann, darf das Recht haben, eigenverantwortlich Menschen zu behandeln. Die Unsicherheit, welche Arbeitstechniken und Anwendungsverfahren in der angewandten Kosmetik erlaubt sind, muss durch klare Regelungen beseitigt werden. Ein für alle Schulen verbindlicher Ausbildungsrahmenplan legt Inhalt und Grenzen des Berufsfeldes fest.

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Diese Ausführungen sollen dazu dienen, um Ihnen einen Einblick in die Qualitätsmerkmale eines/r geprüften Kosmetikers/in zu geben! Fragen Sie zu Ihrem eigenen Schutz immer nach, ob ein Berufsabschluss, mit der Bezeichnung: (staatlich anerkannt oder staatlich geprüft) vorhanden ist, auch wenn Ihnen gesagt wird, dass Kenntnisse in Form von Fernlehrgängen, Weiterbildungen oder Seminaren erworben wurden. Diese Abschlüsse sind nichtig, da diese nichts mit der staatlichen Prüfung und Aufsicht zu tun haben. Außerdem liegen keine entsprechenden Gütesiegel (Urkunden) und Qualitätsmerkmale vor. Fragen Sie also generell in Hotels, Kosmetik.- und Friseursalons, in Arztpraxen und Apotheken nach, bevor Sie kosmetische Dienstleistungen in Anspruch nehmen! Diese Fragen dienen Ihrem eigenen Schutze! Und so plädiere ich nicht nur für eine ordentliche Kosmetikausbildung, sondern auch dafür, dass keine Arzneimittel in Drogerien gekauft werden! Denn vor dem Kauf von Arzneimitteln, Heil- und Hilfsmitteln sollte immer eine fachgerechte, umfassende und umsorgende Beratung, durch das Apothekenpersonal erfolgen! Denn diese Beratung erhalten Sie nur in Ihrer Apotheke!